Hilfe in Notsituationen

In Notsituationen helfen wir den Menschen in Saponé Marché auch durch Sachspenden.

Hungersnot 2016

2016 fiel die Getreideernte in Saponé schlecht aus. Schon bei unserem Besuch im Dezember 2015 informierte uns das Komitee BUUD YAM über eine eventuell bevorstehende Hungersnot, weil die Vorräte nicht bis zur nächsten Ernte ausreichen würden. Deshalb überwiesen wir bereits im Frühjahr – als der Getreidepreis noch günstig war – 10.000 Euro für Kauf und Einlagerung von Hirse, Mais und Reis. 
Als die Getreidespeicher endgültig leer waren, war es an der Zeit, das eingelagerte Getreide an die 6 Dörfer von Saponé Marché zu verteilen:
„Wir haben die Menge von Getreide für jedes Dorf festgelegt, je nachdem wie viele Menschen in Not sind, und an die Vertreter des Dorfes übergeben.“
Damit konnten wir die schlimmste Not abwenden.

Schulspeisung

Bei der Reise nach Saponé Marché im Herbst 2017 stellte die Delegation bei ihren Besuchen in den Schulen fest, dass überall Schulkinder unter Hunger und Mangelernährung leiden. Die vom Staat garantierte Schulspeisung kam nie bei den Schulen an, so dass wir uns kurzfristig entschieden, 7.500€ für Grundnahrungsmittel (Öl, Reis und Mais) zur Verfügung zu stellen.

Individuelle Hilfe

Immer wieder bittet man uns um Hilfe für dringende Operationen, Medikamente oder Behandlungen. Dafür versuchen wir individuelle Geldgeber zu finden. Dies ist uns für zwei Dialysepatienten gelungen, die ihren Spendern natürlich sehr dankbar sind, denn nur dadurch können sie weiterleben.